20:31 14 November 2019
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    Lebenserwartung der Deutschen gestiegen – Höchstwerte in Baden-Württemberg

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    Die Lebenserwartung in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erneut gestiegen. Neugeborene Mädchen werden demnach im Schnitt 83,3 Jahre alt, neugeborene Jungen 78,5 Jahre. Die Differenz in der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern zugunsten der Frauen ist in Mecklenburg-Vorpommern am größten.

    In der sogenannten Sterbetafel 2016/2018 erhöhte sich damit die Lebenserwartung für beide Geschlechter um jeweils 0,1 Jahre im Vergleich zur vorhergehenden Erhebung von 2015/2017, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. 

    Dies entspreche der durchschnittlichen jährlichen Veränderung der vergangenen zehn Jahre, hieß es weiter.

    Insgesamt beobachten die Statistiker allerdings einen Trend zu einem langsameren Anstieg. Denn bis zur Sterbetafel 2006/2008 war die Lebenserwartung Neugeborener jahrzehntelang im jährlichen Schnitt um rund 0,2 Jahre (Mädchen) beziehungsweise 0,3 Jahre (Jungen) gewachsen.

    Im Vergleich der einzelnen Bundesländer haben Frauen in Baden-Württemberg aktuell mit 84,1 Jahren sowie dort lebende Männer mit 79,7 Jahren nach wie vor die höchste Lebenserwartung bei der Geburt, hieß es Die niedrigsten Werte weisen demnach Frauen im Saarland mit 82,1 Jahren sowie Männer in Sachsen-Anhalt mit 76,3 Jahren auf.

    Die Differenz in der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern zugunsten der Frauen ist mit 6,4 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern am größten und in Hessen mit 4,3 Jahren am geringsten.

    leo/ae/dpa

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    Tags:
    Statistik, Anstieg, Lebenserwartung, Deutschland