12:26 18 Januar 2020
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    Am Freitagmorgen ist es im Versatzbergwerk Teutschenthal in Sachsen-Anhalt zu einer Explosion gekommen. Dies berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung” unter Berufung auf eine Polizeisprecherin. Kurz vor 12.00 Uhr wurde bekannt, dass alle Menschen, die nach der Explosion unter Tage festsaßen, gerettet werden konnten.

    Nach Zeitungsangaben gibt es mindestens zwei Verletzte. Diese Informationen wurden von der Polizei bestätigt:

    ​Rund 30 Menschen sind „MZ” zufolge in einem Sicherheitsbereich unter Tage eingeschlossen. Laut MDR handelt es sich um 38 Menschen, die aber nicht eingeschlossen seien, da sie sich in einem Schutzraum befänden. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Später wurde präzisiert, dass unter Tage 35 Bergleute festsaßen.

    Neues zum Thema: Gegen 11.40 Uhr MEZ meldete die Polizei, dass alle Personen geborgen wurden. Laut MDR gehe man davon aus, dass eine Wasserstoff-Verpuffung die Ursache gewesen sei.

    ​Ein Sprecher des Landesbergamts in Halle sagte am Freitag gegenüber der DPA, die Bergleute befänden sich in Sicherungsräumen und seien mit Sauerstoff versorgt.

    Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. Um 12.00 MEZ soll die Polizei einen Kommentar gegenüber Medienvertretern abgeben.

    Die Gemeinde Teutschenthal liegt etwa zwölf Kilometer westlich von Halle im Saalekreis.

    msch

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    Grubenunglück, Grube, Sachsen-Anhalt, Halle