00:23 27 Februar 2020
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    Schweden hat am Dienstag die Einstellung des Verfahrens gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange angekündigt.

    Der Fall, der seit geraumer Zeit auf Eis gelegt worden war, wurde im Mai wieder geöffnet – kurz nachdem Ecuador Assange das politische Asyl entzogen hatte und der Whistleblower anschließend von Großbritannien inhaftiert wurde.

    WikiLeaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson unterstrich in seiner Stellungnahme die Notwendigkeit, „sich jetzt auf die Bedrohung zu konzentrieren, vor der Herr Assange seit Jahren warnt: die streitsüchtige Verfolgung seitens der Vereinigten Staaten und die Bedrohung, die sie für den ersten Verfassungszusatzartikel darstellen“.

    2010 wurde Assange in Schweden von zwei Frauen wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs angezeigt. Er hat die Vorwürfe stets bestritten. Im Jahr 2012 flüchtete er in die Botschaft Ecuadors in London in der Befürchtung, dass Schweden ihn an die USA ausliefern könnte. Im April entzog Ecuador das politische Asyl, Assange wurde festgenommen und wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen zu 50 Wochen Haft verurteilt.

    msch/sna

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