15:09 17 Januar 2020
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    Die Ausländerbeauftragten von acht Bundesländern fordern die Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge, die isoliert von Familien in griechischen Lagern ausharren müssen.

    Wie aus einer am Dienstag in Erfurt veröffentlichten Erklärung hervorgeht, waren die rund 4100 Kinder und Jugendlichen vor allem von der absolut ungenügenden Versorgung auf den ägäischen Inseln betroffen. „Die wenigsten von ihnen sind altersgerecht untergebracht“, hieß es.  Die Unterbringung stelle für die minderjährigen Migranten in vielen Fällen „eine erhebliche Gefährdung von Leib und Leben“ dar.

    Die Thüringer Flüchtlingsbeauftragte Mirjam Kruppa kritisiert ihrerseits:

    „Die Not ist bekannt, und wer nur zuschaut, macht sich mitschuldig.“

    Den Brief mit dem Aufruf an die Innenminister von Bund und Ländern haben auch ihre Amtskollegen aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein unterzeichnet.

    Hilfsorganisationen hatten in jüngster Zeit „schreckliche Zustände” in den griechischen Lagern bemängelt, wo Zehntausende Flüchtlinge untergebracht sind.

    jeg/mt/dpa

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    Aufnahme, Migranten, Griechenland, Deutschland