18:45 25 Januar 2020
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    Die französische Regierung will eine Grundrente in Höhe von 1000 Euro einführen und das gesetzliche Rentenalter bei 62 Jahren belassen.

    Das System zahlreicher Sonderregelungen soll laut dem Ministerpräsidenten Edouard Philippe durch ein einheitliches Rentensystem ersetzt werden. Die Ausnahmen würden für Feuerwehrleute, Soldaten und Angehörige der Polizei gelten: sie können weiterhin früher in Rente gehen.

    „Wir werden die Bevölkerung durch ein Rabatt- und Prämiensystem ermutigen, länger zu arbeiten“, sagte Philippe am Mittwoch bei der Vorstellung der Details der umstrittenen Rentenreform.

    Die Frauen werden nach Ansicht des Ministerpräsidenten die großen Gewinnerinnen des einheitlichen Systems werden. Denjenigen, die ihr Leben lang arbeiten würden, verspreche der Staat mindestens 1000 Euro Rente pro Monat.

    Gegen die Pläne protestieren seit Tagen Zehntausende Franzosen. Die Polizisten haben sich am Mittwoch ebenfalls den Demonstranten gegen die Rentenreform angeschlossen. Macrons wichtigste Sozialreform soll von 2025 an eingeführt werden und die Zersplitterung in 42 Einzelsysteme für bestimmte Berufsgruppen beenden. Befürchtet wird, dass man weniger Rente bekommen werde und länger arbeiten müsse.

    aa/mt/rtr

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    Tags:
    Rentenreform, Sozialreformen, Rentenalter, Grundrente, Protest, Frankreich