21:29 21 Januar 2020
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    In mehr als 80 russischen Schulen im Ausland sowie Bildungseinrichtungen beim Außenministerium der Russischen Föderation wird bis zum Jahresende der Unterricht mit einem digitalen „Cyber-Buch“ gestartet, wie das Pressezentrum des Projekts „Russische digitale Kooperation“ mitteilte.

    Derzeit wird ein Lizenzabkommen zur Nutzung der entsprechenden Software von Schulen aus 23 Ländern unterzeichnet: Großbritannien, Südafrika, Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Belgien, Tschechien, Brasilien, Türkei, Griechenland, Ägypten, Korea, Kuwait, Bangladesch, Marokko, Bulgarien, Vietnam (Hanoi), Indonesien, Malaysia, Mosambik, Serbien.

    Neue digitale Realität: So beeinflussen Technologien unser Leben
    © Foto : Pressedienst der Russian Digital Cooperation
    „Cyber-Buch“ ist ein elektronisches Lehrbuch für Kinder (11-16 Jahre) zum Programmieren in spielerischer Form unter Anwendung der künstlichen Intelligenz, der virtuellen und erweiterten Realität. Die Grundlage dieses Bildungsprogramms bildet die Gamification, die die Geschwindigkeit beim Aneignen des Lernstoffs um 30 Prozent erhöhen wird.

    Wie es im Pressezentrum des Projekts hieß, soll das Cyber-Buch einen digitalen Assistenten „Uma“ bekommen, der Rede erkennen, Frage beantworten, notwendige Informationen finden und helfen wird. Der Assistent wird dank Automatisierung ähnlicher Schülerfragen an die Lehrer helfen und so die Belastung für die Lehrkräfte verringern. Die Fragen, die von „Uma“ nicht beantwortet werden können, werden an den Lehrer weitergeleitet.

    „Das Cyber-Buch-Projekt entstand als Hilfe für begabte Kinder bei der Erschließung bahnbrechender Technologien der künstlichen Intelligenz, der virtuellen und erweiterten Realität, denn diese Märkte werden sich mindestens 50 Jahre lang entwickeln. Die Grundlage des Cyber-Buches bilden Game-Mechanismen und die Möglichkeit der Kommunikation mit der künstlichen Intelligenz. Das gewohnte Spielmilieu löst positive Emotionen aus, was eine hohe Einbeziehung in den Bildungsprozess garantiert“, erzählt der Vorstandschef der autonomen gemeinnützigen Organisation „Cyber Strana“, Roman Powolozki.

    Das Cyber-Buch-Projekt ist von „Cyber Strana“ mit Fördermitteln der russischen Agentur für die Angelegenheiten der Landsleute im Ausland und für internationales humanitäres Zusammenwirken „Rossotrudnitschestwo“ für die digitale Ausbildung der Schüler in russischen Schulen im Ausland im Rahmen des föderalen Projekts „Fachkräfte für Digitalwirtschaft“ organisiert worden.

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    Tags:
    Russland, Rossotrudnitschestwo, Deutschland, Ausbildung, Digitalisierung