20:30 24 Januar 2020
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    Das Wachstum der Weltbevölkerung setzt sich in hohem Tempo fort; die Bevölkerungszahl könnte zum Jahreswechsel 7.754.847.000 Menschen betragen, heißt es in einer Prognose der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW).

    Seit dem letzten Jahr sei die Zahl der Menschen auf der Erde um 83 Millionen gewachsen, was etwa der Einwohnerzahl Deutschlands entspreche. Jede Sekunde kommen laut der Stiftung derzeit durchschnittlich 2,6 Erdenbürger hinzu.

    Besonders hoch sind die Geburtenraten in Ländern in Afrika südlich der Sahara. Dort würden sich die Menschen von heute knapp 1,3 Milliarden auf voraussichtlich rund 2,5 Milliarden Menschen im Jahr 2050 fast verdoppeln. Die Hauptursache für das Bevölkerungswachstum dort sei, dass viele Frauen ungewollt schwanger werden, weil sie aus kulturellen Gründen nicht verhüten können.

    Daher sei es laut der DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr wichtig, die Rechte von Frauen in dieser Region zu stärken und eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Ihnen müsse auch der Zugang zu Verhütungsmitteln verschafft werden, sie müssten besser aufgeklärt, ausgebildet und beschäftigt werden.

    Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 59 aus Asien, 17 aus Afrika, zehn aus Europa, acht aus Lateinamerika, fünf aus Nordamerika und einer aus Ozeanien. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 128 steigen, hieß es weiter.

    Mehr als 7,7 Milliarden Menschen bevölkern derzeit unsere Erde. Die 8-Milliarden-Marke werde voraussichtlich 2023 erreicht.

    aa/sb

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    Tags:
    Verhütung, Geburtenrate, Afrika, Wachstum, Weltbevölkerung