18:25 29 November 2020
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    Der 44-jährige Mann, der im Fall des nach zwei Jahren zufällig gefundenen Jugendlichen verhaftet worden ist, war laut der Staatsanwaltschaft Bochum bereits im Jahr 2018 wegen des Besitzes von Kinderpornografie zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

    Am vergangenen Freitag hatte die Polizei die Wohnung des Verdächtigen durchsucht und dort unerwartet den seit zwei Jahren vermissten fünfzehnjährigen Jugendlichen in einem Schrank gefunden. Die Polizei suchte dabei nach Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs.

    Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl wegen einer schwerwiegenden Sexualstraftat erlassen. Vorerst ist unklar, ob der Junge sich während der Gerichtsverhandlung im vergangenen Jahr schon in der Wohnung des Verdächtigen befunden hatte.

    Der Junge soll sich momentan in Polizeigewahrsam befinden. Es gebe dabei keine Hinweise darauf, dass der Junge gegen seinen Willen in der Wohnung festgehalten worden sei. Nähere Einzelheiten zu dem Jugendlichen machte die Polizei aus Opferschutzgründen nicht.

    dg/gs

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    Tags:
    Freiheitsstrafe, Strafe, Bochum, Kinderpornografie