05:29 19 Januar 2020
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    Ein laut Polizei mit einem Messer bewaffneter Mann ist am Sonntagabend in Gelsenkirchen von einem Polizisten erschossen worden. Ein möglicher terroristischer Hintergrund werde geprüft, meldet die dpa.

    Der Mann habe zunächst mit einem Gegenstand auf einen Streifenwagen geschlagen, der vor der Polizeiwache-Süd in der Ruhrgebietsstadt geparkt war, sagte Christopher Grauwinkel, Sprecher der Polizei in Gelsenkirchen. Dann sei der nach ersten Erkenntnissen 37 Jahre alte Mann mit dem Gegenstand in der erhobenen Hand auf zwei Beamte zugegangen, sagte er ferner. Laut „Bild”-Angaben schrie der Täter „Allahu Akbar”.

    Dabei sei den Polizisten aufgefallen, dass der Mann in der anderen Hand zudem ein Messer getragen habe. Als er den Angaben zufolge trotz mehrerer Aufforderungen nicht stoppte, habe der 23-jährige Polizeikommissarsanwärter mindestens einen Schuss abgegeben. Dieser sei tödlich gewesen.

    Der Verdächtige war nach Angaben der Polizei türkischer Staatsangehöriger und wohnte in Gelsenkirchen. Ob er auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, war zunächst unklar. Wie „Die Welt” berichtete, sei der Täter der Polizei bereits wegen verschiedener Gewaltdelikte bekannt gewesen.

    Die Ermittlungen zum Fall dauern an, unter anderem wird ein terroristischer Hintergrund geprüft.

    msch/dpa

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    Messerattacke, Gelsenkirchen