00:16 13 Juli 2020
SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    11126
    Abonnieren

    Nach Einschätzung des Beamtenbundes dbb hat der Staat derzeit eine Lücke von fast 300.000 Mitarbeitern. Das geht aus einer Aufstellung des dbb Beamtenbund und Tarifunion hervor, die zum Auftakt seiner Jahrestagung an diesem Montag in Köln veröffentlicht wurde.

    In den Kommunalverwaltungen gibt es demnach eine Unterbesetzung von 138.000, in der Kranken- und Altenpflege von 40.000 und in Bundes- und Landespolizei jeweils von 25.000 Mitarbeitern.

    © Sputnik / Alexander Galperin

    In den kommenden zehn Jahren werde sich der Personalmangel zudem verschärfen, denn 1,3 Millionen Beschäftigte würden in den Ruhestand gehen. Ziehe man davon die zu erwartenden Neueinstellungen ab, bleibe eine Personallücke von mehreren hunderttausend Beschäftigten.

    Die Personalsituation des öffentlichen Dienstes sei eines der Themen der dbb-Jahrestagung, die bis Dienstag in Köln stattfinde.

    aa/mt/dpa

    Zum Thema:

    Aus Hongkong in USA geflohene Virologin offenbart „Wahrheit“ über Covid-19
    Großeinsatz im Schwarzwald: Mann entwaffnet Polizisten und flüchtet – erste Details bekannt
    Russische Universität meldet erfolgreichen Test von weltweit erstem Corona-Impfstoff
    Tags:
    Personal, Verschärfung, Rente, Personalmangel, Deutschland