18:56 18 Januar 2020
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    Ukrainisches Passagierflugzeug im Iran abgestürzt (23)
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    Die Bundesregierung hat sich nach dem Flugzeugabsturz im Iran bestürzt gezeigt. Eine Zuständigkeit für eine Aufklärung der Absturzursachen sieht Berlin zunächst bei den iranischen Behörden.

    Eigene Erkenntnisse zu der Absturzursache der ukrainischen Maschine habe man aktuell nicht, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Spekulationen darüber würden sich verbieten. Nötig sei nun eine Untersuchung durch die iranischen Stellen. Dies werde man abwarten. Die Bundesregierung gehe davon aus, dass auch der Iran größtes Interesse daran habe, die Ursache so rasch wie möglich und vollumfänglich zu ermitteln.

    „Deutsche Experten stehen bereit, wenn das gewünscht ist“, betonte Seibert.

    Zu möglichen deutschen Passagieren an Bord der ukrainischen Maschine lägen noch keine bestätigten Informationen vor. Das erklärte das Auswärtige Amt.

    Mit allen zuständigen Behörden stehe das Ministerium in Kontakt. Wie Außenminister Wadim Pristaiko bei Twitter mitgeteilt hatte, sollen auch drei Deutsche an Bord gewesen sein. Die Boeing 737 war nahe dem Flughafen der iranischen Hauptstadt Teheran abgestürzt. Nach offiziellen Angaben habe keiner der mehr als 170 Insassen den Absturz überlebt.

    Die Nachrichten seien erschütternd, teilte Seibert via Twitter mit. „Wir nehmen Anteil an der Trauer um die Menschen an Bord. Ihren Angehörigen gilt tiefes Mitgefühl.“

    ​„Unsere tiefe Anteilnahme gilt den Familien der Opfer“, betonte der Regierungssprecher. Am Mittwoch war die ukrainische Maschine vom Typ Boeing 737 nahe dem Flughafen der iranischen Hauptstadt Teheran abgestürzt. Laut ukrainischen Angaben waren es 176 Menschen.

    pal

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    Trauer, Ukraine-Krise, Ukraine, Wadim Pristajko, Boeing, Boeing-737, Teheran, Iran, Steffen Seibert