06:12 21 September 2020
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    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Montag das frühere NS-Vernichtungslager Auschwitz besucht. Nach einem Rundgang trug er sich ins Gästebuch ein.

    Darin schrieb er:

    „Auschwitz ist ein Ort des Grauens und ein Ort deutscher Schuld. Es waren Deutsche, die andere Menschen herabgewürdigt, gefoltert und gemordet haben. Wir wissen, was geschehen ist, und müssen wissen, dass es wieder geschehen kann.“

    Man wolle und werde das Leid der Opfer und der Überlebenden nicht vergessen, betonte Steinmeier.

    „Diese Erinnerung ist aber auch Mahnung. Wer den Weg in die Barbarei von Auschwitz kennt, der muss den Anfängen wehren! Das ist Teil der Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennt.“

    Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die 322. Infanteriedivision der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Generaloberst Pawel Kurotschkin befreit. Die Vereinten Nationen erklärten im Jahr 2005 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

    Zwischen 1941 und 1945 waren etwa 1,4 Millionen Menschen in dem KZ gestorben.

    jeg/mt/dpa

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    Tags:
    Gedenktag, Besuch, Auschwitz, Frank-Walter Steinmeier