08:03 22 September 2020
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    Ein 18 Jahre alter Mann in der französischen Gemeinde Argenteuil ist mit einem Messer und Rufen „Allahu Akbar“ auf seinen Vater losgegangen, berichtet die Zeitung „Le Parisien“.

    Der Täter wurde wegen einer psychiatrischen Störung in eine Klinik zwangseingewiesen. Sein Vater erlitt eine Verletzung am Kopf und wurde im Krankenhaus von Argenteuil (im Norden der Region Ile-de-France) behandelt.

    Wie der Verletzte erklärte, habe sein Sohn ihn am Sonntag attackiert und sich daraufhin in der Familienwohnung verschanzt. Der Vater fand laut eigenen Angaben Zuflucht bei den Nachbarn, von wo er die Polizei alarmierte.

    Er berichtete gegenüber der Polizei, dass sein Sohn mehrmals „Allahu Akbar“ gerufen habe, als er seinen Vater angriff. Die Beamten fanden den Täter im zweiten Stock des Gebäudes. Das 16 Zentimeter lange Messer war an seinem Gürtel festgemacht. Er ließ sich jedoch ohne Widerstand festnehmen.

    Da bei dem jungen Mann eine psychische Störung vermutet wurde, wurde er in eine Klinik eingeliefert, schreibt „Le Parisien”.

    Anfang Januar war von zwei Vorfällen in Frankreich berichtet worden, bei denen ebenfalls Messer schwingende Männer „Allahu Akbar“ riefen. Zu der ersten Tat kam es im Pariser Vorort Villejuif – ein Mann verletzte mehrere Menschen, einer kam ums Leben. Der Täter selbst wurde von der Polizei erschossen. Wenige Tage später wurde ein 30-Jähriger in Metz festgenommen – er schwang ebenfalls ein Messer und schrie „Allahu Akbar“.

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    Tags:
    Messerattacke, Frankreich