06:27 25 Februar 2020
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    Touristen aus Russland, der Ukraine und Weißrussland sind in Polen verprügelt worden, weil sie Russisch gesprochen haben. Darüber berichtet die Zeitung „Gazeta Wyborcza“.

    Zu dem Vorfall kam es in der Stadt Thorn. Am späten Abend griffen Unbekannte eine Gruppe von fünf Menschen an und skandierten dabei „Polen ist für Polen“. Unter den Betroffenen waren neben Ausländern auch Einheimische.

    Einer von ihnen schrieb auf Facebook über den Vorfall: „Sie hatten keine Bedenken, auf eine junge Frau einzuschlagen. Mein Kollege, ein repatriierter Pole, hat einen gebrochenen Schädelknochen, aber zum Glück ist die Verletzung nicht sehr ernst“, schrieb der Mann.

    „Ich war bereits in vielen Ländern und ob in Russland, der Ukraine oder China – ich wurde immer mit Respekt behandelt und konnte mit der Hilfe anderer rechnen“, schrieb er weiter und fügte hinzu, dass solch eine diskriminierende Behandlung kein Einzelfall sei und so etwas in letzter Zeit immer öfter vorkomme.

    Polizeiangaben zufolge wurde der Vorfall von Beobachtungskameras fixiert. Die Polizei versucht nun, die Täter zu identifizieren.

    om/sb

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    Tags:
    Nationalismus, Sprache, Russen, Polen