04:30 10 August 2020
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    Bei den vier Moscheen in Unna, Hagen, Bielefeld und Essen sind am Mittwoch Drohmails eingegangen. Die Polizei soll die Gebäude und naheliegende Straßen vorsichtshalber evakuiert haben, heißt es in den Pressemitteilungen der örtlichen Polizei.

    Bei vier Gebetshäusern seien Schreiben mit gleichem Wortlaut eingegangen, aus denen sich eine Gefahrenlage ergeben habe: Unbekannte drohten mit dem Einsatz von Sprengmitteln.

    Die Durchsuchungen der Gebäude hätten keine Besonderheiten ergeben. Auch Spürhunde seien im Einsatz gewesen. Es sei niemand zu Schaden gekommen.

    Die Hintergründe seien zunächst unklar. Der Staatsschutz habe Ermittlungen aufgenommen.

    „Die Ermittlungen laufen in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeibehörden der genannten Städte“, so die Mittelung.

    Ähnliche Vorfälle hatte es bereits mehrmals gegeben. Die Mannheimer Moschee war im Dezember letzten Jahres nach einer E-Mail-Bombendrohung geräumt worden. Im Sommer 2019 hatten auch Moscheen in Villingen-Schwenningen, Duisburg und Mainz E-Mails mit Drohungen erhalten. Ob ein Zusammenhang besteht, bleibe noch unklar.

    aa/sb

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    Tags:
    Ermittlungen, Polizei, Evakuierung, Bombendohung, Deutschland, Moschee