14:03 04 April 2020
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    Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa ist es den meisten deutschen Bürgern irrelevant, ob eine Partei einen Mann oder eine Frau ins Rennen um das Kanzleramt schickt.

    Dies haben 63 Prozent der Menschen angegeben. Für 21 Prozent der Befragten wäre es von nachrangiger und nur für acht Prozent von wesentlicher Bedeutung.

    In dieser Frage gebe es zudem einen kleinen Unterschied zwischen den männlichen und weiblichen Wählern: Für 69 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen sei es bei der Wahl unwichtig, welches Geschlecht der Kanzlerkandidat habe.

    Derzeit kandidieren nur männliche Politiker für das Kanzleramt bei der nächsten Bundestagswahl. Das sind beispielweise die CDU-Politiker Friedrich Merz, Norbert Röttgen, Armin Laschet und Jens Spahn sowie CSU-Chef Markus Söder.

    Nur 15 Prozent der Befragten bewerten diese Einseitigkeit eher gut, 24 Prozent eher schlecht. Für 49 Prozent der Bürger spiele es keine Rolle. Mindestens 43 Prozent der Frauen sagen, es mache für sie keinen Unterschied. Allerdings sei unter ihnen die Zahl derer, die das schlecht finden, mit 31 Prozent deutlich höher als bei den Männern mit 18 Prozent.

    Für 55 Prozent der Unionwähler sei es egal, dass bisher nur Männer für die Kanzlerkandidatur im Gespräch sind. 21 Prozent finden das eher schlecht, 19 Prozent eher gut.

    aa/mt/dpa

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    Umfrage, Kandidaten, Geschlecht, Kanzleramt, Deutschland, Wahlen