19:43 24 November 2020
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    Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist für ein Verbot von Schönheitsoperationen bei Jugendlichen, wie eine Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergab.

    Demnach befürworten 82 Prozent, dass medizinisch nicht notwendige Eingriffe bei unter 18-Jährigen generell untersagt werden sollten. Dagegen sprachen sich 15 Prozent aus.

    Werbeverbot soll Jugend schützen

    Um Jugendliche stärker zu schützen, tritt an diesem Sonntag bereits ein erweitertes Werbeverbot in Kraft. Es untersagt Reklame für plastisch-chirurgische Eingriffe, die sich „überwiegend oder ausschließlich an Kinder und Jugendliche richtet“. Mediziner und Kinderschützer unterstützen dies, fordern aber darüber hinaus ein Verbot medizinisch unnötiger Schönheits-OPs bei Minderjährigen.

    Die Zustimmung dafür ist laut den Umfragedaten, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegen, je nach Alter unterschiedlich hoch: Unter den 16- bis 29-Jährigen, die teils von einem OP-Verbot betroffen wären, sind demnach 73 Prozent dafür und 22 Prozent dagegen. Bei den 30- bis 44-Jährigen sprachen sich 83 Prozent für ein Verbot aus, bei den 45- bis 65 Jährigen 86 Prozent.

    Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge 1004 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren vom 7. bis 13. Januar 2020 vom Institut Forsa befragt.

    pd/ae/dpa/

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    Tags:
    Jugendliche, Umfrage, Schönheitsoperation, Verbot, Bundesbürger