16:48 10 Juli 2020
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    Für den Katastrophenfall haben über die Hälfte der Sputnikleser Vorräte angelegt oder wollen diese demnächst besorgen. Den stehen 44 Prozent gegenüber, die sich an keinen Hamsterkäufen beteiligen wollen. Das ergab die letzte Umfrage der Woche.

    In Deutschland mehren sich die Hamsterkäufe. Ein Grund für diese Vorsorgemaßnahmen liegt sicherlich auch in den medial verbreiteten Bildern leergekaufter Supermärkte in Italien. Aber auch in Deutschland ist denkbar, dass mit einer zunehmenden Ausbreitung des neuen Coronavirus Covid-19 auch die Maßnahmen verschärft werden.

    Für den Katastrophenfall empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Bürgern, einen 10-Tage-Vorrat an Lebensmitteln sowie Hygiene- und medizinischen Artikeln anzulegen. In der letzten Wochenumfrage wollte Sputnik wissen, ob und inwieweit sich die Nutzer vorbereitet haben.

    Geteilter könnte die Antwort nicht sein: 46 Prozent der Umfrage-Teilnehmer haben sich vorbereitet, 54 haben sich nicht vorbereitet. Von denen, die sich vorbereitet haben, sind 27 Prozent sehr gut und schon länger für den Ernstfall gewappnet, während 18 Prozent zwar vorbereitet sind, aber nicht nach den Standards des BBK, die sie für übertrieben halten. Von den Unvorbereiteten wollen zehn Prozent in nächster Zeit die Einkäufe nachholen. Ein großer Anteil der Befragten von 44 Prozent dagegen lehnt solche Vorbereitungen kategorisch ab.

    An der Umfrage hatten bis zum Zeitpunkt der Auswertung 2627 Nutzer teilgenommen. Die Umfrage selbst findet sich hier.

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    Tags:
    Katastrophenzustand, Coronavirus