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    Rund eine Woche vor der Kommunalwahl in Bayern haben in der Landeshauptstadt München mehr als 5000 Menschen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus demonstriert. Der Protest richtete sich auch gegen die AfD.

    Zu der Kundgebung vor der Oper hatte ein breites Bündnis aus Organisationen, Parteien, Vertretern der Zivilgesellschaft und der Kulturszene aufgerufen.

    ​Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und andere riefen bei der Kundgebung dazu auf, „Demokratiefeinden entschlossen entgegenzutreten“.

    ​„Wir müssen aufpassen, dass das braune Gift nicht weiter sickert, ins demokratische Grundwasser kommt“, sagte Söder.

    ​Söder griff die AfD mit scharfen Worten an: Die AfD sei kein Stammtisch verirrter Konservativer oder eine Opfergruppe der Political Correctness. Der völkische Flügel von Björn Höcke wolle zurück in die 1930er Jahre - das sei „eine neue NPD, und nichts anderes“. Söder rief alle Parteien auf, sich dem entschlossen entgegenzustellen: „Wir müssen zusammenhalten.“ Eine kleine Gruppe von Gegendemonstranten versuchte vergeblich, Söders Rede zu stören.

    ta/gs/dpa

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    Tags:
    Rechtsextremismus, Protest, München