01:15 03 April 2020
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    Medienberichten zufolge glaubt der US-Präsident Donald Trump an ein baldiges Ende der Virus-Krise – und dies trotz der steigenden Todeszahlen. Ein Dekret soll dabei helfen: Wer Schutzmasken und Desinfektionsmittel hortet und sie weiter überteuert verkauft, soll dafür bestraft werden.

    Die US-Regierung will dagegen vorgehen, dass die Bürger während der Corona-Krise in übergroßen Mengen Desinfektionsmittel oder Schutzmasken horten, um diese dann zu überhöhten Preisen an andere Leute zu verkaufen. Dem US-Präsident zufolge ist von ihm eine Verordnung unterzeichnet worden, um ein solches Vorgehen zu verbieten und strafbar zu machen.

    Dekret

    Laut dem Dekret sollen konkrete medizinische Produkte offiziell als knappe Waren eingestuft werden. Bei diesen Produkten sei es demnach verboten, diese in großen Mengen zu horten und zu Wucherpreisen weiterzuverkaufen.

    Nach Worten des US-Justizministers William Barr seien noch keine Produkte in diese Kategorie aufgenommen worden, es seien erst diesbezügliche Untersuchungen begonnen worden.

    "Wenn Sie einen großen Vorrat an Toilettenpapier zu Hause haben, ist das nichts, weshalb Sie sich Sorgen machen müssen", sagte Barr an die Bevölkerung gewandt. "Aber wenn Sie auf einem Lagerhaus mit Masken, Operationsmasken sitzen, dann werden wir an Ihre Tür klopfen", so Barr.

    Wegen der Corona-Ausbreitung sind Hand-Antiseptika und Schutzmasken in den USA zur Mangelware geworden.

    "Amerika bald offen für Geschäfte“

    Trump äußerte sich derzeit zu dieser Situation, dass die Coronavirus-Krise in seinem Land in nächster Zukunft vertrieben werde.

    "Wir werden diesen Krieg gewinnen und wir werden ihn viel eher gewinnen, als viele Menschen denken", sagte er. "Amerika wird bald wieder offen sein für Geschäfte."

    Nach Trumps Worten werde dies noch früher als in drei oder vier Monaten passieren, denn eine andauernde Wirtschaftsschließung würde zu mehr Todesfällen als selbst das Coronavirus führen.

    „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Heilung schlimmer ist als das Problem“, so Trump.

    Laut Trump kann sich die Lage noch weiter verschlechtern. Allerdings betonte er: "Wir versuchen, dafür zu sorgen, dass es weit weniger schlecht wird." Es handele sich dabei doch um ein medizinisches Problem, so Trump.

    "Wenn es nach den Ärzten ginge, würden sie vielleicht sagen: 'Lasst es abgeschottet, lasst uns die ganze Welt abschotten'." Zudem würden seine Regierung und er selbst nicht zulassen, dass sich diese Coronavirus-Krise zu einem dauerhaften finanziellen Problem entwickle, schloss Trump.

    Aktuelle Daten

    Mittlerweile sind in den USA mindestens 573 Menschen am Coronavirus gestorben, wie aus aktuellen Daten der Johns-Hopkins-Universität hervorgeht. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 in den USA liegt diesen Angaben zufolge bei mehr als 41.700. Damit liegen die USA bei der Zahl der bestätigten Fälle weltweit an dritter Stelle - hinter China und Italien, aber noch vor Spanien und Deutschland. Am schwersten in den USA ist der Bundesstaat New York an der Ostküste betroffen, gefolgt vom Bundesstaat Washington an der Westküste.

    ek/mt

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    Tags:
    US-Wirtschaft, Donald Trump, Krise, Coronavirus, Mundschutzmasken