07:29 09 April 2020
SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    443106
    Abonnieren

    Aufgrund der Corona-Pandemie fordern die Grünen mehr Hilfen für Frauen und Kinder, die zuhause mutmaßlich unter Gewalt und Missbrauch leiden. Das teilte die Bundestags-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Dienstag mit

    „Die Plätze in Frauenhäusern sind schon in normalen Zeiten zu knapp“, unterstrich Göring-Eckardt.

    Darum brauche man laut Göring-Eckardt in solch einer Situation unkonventionelle Lösungen.

    „Leerstehende Pensionen und Hotels können umfunktioniert werden, um kurzfristigen Schutzraum zu schaffen“, schlug die Grünen-Politikerin vor.

    Noch dazu sagte Fraktionsvize Katja Dörner, dass die Behörden trotz eingeführter Kontaktverbote Hausbesuche machen müssten, wenn es einen Verdacht gebe, dass das Kindeswohl bedroht sei. Aufgrund der eingeführten Ausgangssperre rechnen Experten mit einem Anstieg der Gewalt in den eigenen vier Wänden, weil Schulen und Kitas zu sind und die Menschen in ihren Wohnungen bleiben sollen.

    Coronavirus-Fälle

    Das neue Virus Sars-CoV-2 war erstmals Ende Dezember in China entdeckt worden. Seitdem haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit bereits knapp 335.000 Menschen in 190 Ländern angesteckt, mehr als 14.500 Menschen sind gestorben.

    Am 11. März stufte die WHO die Corona-Ausbreitung als Pandemie ein. In Deutschland wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bislang 27.436 Coronavirus-Fälle bestätigt. Davon sind 114 Patienten gestorben.

    ac/mt/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    12 Schuss als Warnung – dann stürzt der Navy-Aufklärer bei Lettland in die Ostsee
    Italienische „La Stampa” fordert Entschuldigung vom russischen Verteidigungsministerium
    Strippenzieher hinter den Corona-Kulissen: Wer ist Kanzleramtsminister Helge Braun?
    Tags:
    Kinder, Frauen, Quarantäne, Gewalt, Katrin Göring-Eckardt, Die Grünen, Deutschland, Pandemie, Coronavirus