22:05 11 August 2020
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    Ein Hundebesitzer aus der nordwestspanischen Stadt A Coruña (die Autonome Gemeinschaft Galicien) hat seine Tiere über soziale Netzwerke „vermietet“, berichtet die örtliche Zeitung „La Opinión A Coruña“ am Mittwoch.

    Die Hunde wurden demzufolge „gemietet“, um trotz des wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangsverbots spazieren zu gehen.

    Die Behörden hätten den Hundebesitzer aufgefordert, mit dieser Tätigkeit „sofort“ aufzuhören. Seine potenziellen Kunden könnten „angespornt“ werden, die zum Stopp des Covid-19 verhängten Einschränkungen des Personenverkehrs zu verletzen.

    Trotz der Vorwarnung habe der Mann wieder Anzeigen über Vermietung der Hunde veröffentlicht. Daraufhin reichte der spanische Naturschutzdienst Seprona dem Blatt zufolge erneut Beschwerden ein. Der Hundebesitzer soll aus der Sicht der Behörde gegen den Ausnahmezustand sowie gegen die Tierschutzregelungen verstoßen haben.

    Coronavirus

    Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

    Weltweit wurden laut WHO-Angaben bereits mehr als 375.000 Menschen in 196 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Registriert wurden 16.362 Todesopfer.

    Die Zahl der Corona-Infizierten in Spanien stieg über 47.000. An der neuartigen Lungenerkrankung starben 3434 Patienten.

    Seit dem 14. März gilt in Spanien Alarmzustand. Der Personenverkehr wurde eingeschränkt. Der Ministerpräsident des Landes, Pedro Sánchez, schlug vor, die Maßnahmen bis zum 11. April zu verlängern. Am Mittwoch soll der Abgeordnetenkongress darüber entscheiden.

    mo/mt/sna

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    Hunde, Coronavirus, Spanien