09:34 28 Oktober 2020
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    Deutsche Zahnärzte sind wegen der Corona-Pandemie besorgt. Diese bedrohe ihre Existenz wegen Ausfällen von Einnahmen. Es gebe viel weniger zu tun, weil nur akute Fälle aufgenommen würden. Dies sagte der Pressesprecher des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), Joachim Hüttmann, am Donnerstag.

    Ihm zufolge hat ein großer Teil der Praxen Kurzarbeit angemeldet und einige Mitarbeiter nach Hause geschickt. Das heißt, dass für die Praxen ohne genügende Rücklagen dies existenzbedrohend sein könne.

    Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) meldet existenzielle Probleme.

    "Steuert hier die Bundesregierung nicht gegen, droht vielen Praxen die Insolvenz beziehungsweise frühzeitige Aufgabe!, sagte jüngst der Kammer-Präsident Peter Engel.

    Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hatte einen Finanz-Schutz-Schirm für die Praxen gefordert.

    Nach FVDZ-Informationen mangele es zudem an Hilfsmitteln für den Schutz vor dem Virus.

    "Wir brauchen Handschuhe, Mund-Nasenschutz, Händedesinfektion und Flächendesinfektion, sonst werden die Praxen schließen müssen", so Hüttmann.

    ek/mt/dpa

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