14:04 29 September 2020
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    Ausgangssperre hin oder her – der körperlichen Betätigung sollte das keinen Abbruch tun. Das finden auch die russischen Raumfahrer Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner, die sich derzeit auf der Internationalen Raumstation ISS befinden. Direkt aus dem All wandten sich die beiden an die Erdbewohner und riefen zum Trainieren auf.

    Die haben leicht reden – bei so viel Schwerelosigkeit. Allerdings wissen die Raumfahrer einiges davon zu berichten, was es heißt, monatelang auf engstem Raum und rund um die Uhr beisammen zu sein. Quarantäne schlechthin also und Spaziergänge ins All – nur im Dienste der Forschung. In diesem Sinne auch die Botschaft der Kosmonauten: Die eigene Gesundheit darf nicht auf der faulen Haut liegen bleiben.

    „Momentan ist es äußerst wichtig, zu Hause zu bleiben. Wir rufen euch dazu auf, auch in Selbstisolation Sport zu treiben und das Training fortzusetzen“, sagte Iwanischin.

    Sein schwebender Kollege fügte hinzu: „Freunde, schließt euch der gesunden Bewegung an! Bleibt zu Hause, unterstützt einander und bleibt gesund! Auf zu neuen Siegen!“

    Die Kosmonauten beließen es nicht bei bloßen Motivationsreden und starteten den Online-Marathon „Training mit einem Kosmonauten 3.0“. Dieser Marathon wird unter anderem von der russischen Weltraumorganisation „Roskosmos“ organisiert. Geschwitzt wird natürlich nicht umsonst. Jeder Teilnehmer kann ein Foto von sich an die Internationale Raumstation ISS schicken.

    Der Gewinner erhält eine Reise auf den Vulkan Pico de Orizaba – mit etwa 5636 Metern der höchste Vulkan Nordamerikas und auch gleichzeitig der höchste Berg Mexikos. Der Kosmonaut Sergej Rjasanski, der zweimal im All war, soll dem Gewinner Gesellschaft leisten. Übrigens ist der Vulkan nach wie vor aktiv, befindet sich aber seit mehr als 150 Jahren im Schlummermodus. Hoffentlich heißt es dann nicht plötzlich „der Boden ist Lava“, denn so viel Sportgeist bringt einen wohl doch zu sehr ins Schwitzen.

    mka/gs

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    Tags:
    Sport, Kosmonauten, ISS