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    Corona: Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin füllt sich erneut mit Demonstranten und Polizisten – Fotos

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    • Demonstrant in der Rosa-Luxemburg-Straße
    •  Antiglobalisierung-Transparenten
    • Der berühmte 5G-Argument
    •  Der Anfang der Versammlung auf der Rosa-Luxemburg-Straße
    • Friedlichkeit vor der Polizei
    • Demonstranten meditieren auf der Rosa-Luxemburg-Straße
    • Meinungsfreiheit auf der Rosa-Luxemburg-Straße
    • Demonstranten diskutieren über die Freiheit
    • Festnahme eines Demonstranten auf der Torstraße
    • Friedliche Festnahme am Eingang der Torstraße
    •  Die Polizei sperrt den Eingang zum Rosa-Luxemburg-Platz
    • Demonstranten diskutieren mit der Polizei
    • Die Polizei bereit die Räumung der Torstraße vor
    • Teilnehmer beobachten polizeiliche Maßnahmen
    • Polizei spricht Demonstranten an
    •  Eine Familie nimmt an den Demonstrationen teil
    •  Demonstranten-Versammlung an der Linienstraße-Ecke
    • Ein Polizist beobachtet die Lage auf der Rosa-Luxemburg-Straße
    •  Demonstrant wird in der Torstraße festgenommen, während eine Frau vom Shoppen zurück nach Hause kommt
    • Der als „Volkslehrer“ bekannt gewordene, umstrittene Video-Blogger Nikolai Nerling wird zur Feststellung seiner Personalien von der Polizei abgeführt.
    • Polizei-Mitnahme zur Personalien-Aufnahme
    • Die Polizei bewacht den Eingang zum Rosa-Luxemburg-Platz
    • Journalist Uli Gellermann im Interview
    • Journalist Uli Gellermann im Interview
    • Mütter demonstrieren für die Freiheit und die Grundrechte auf dem Rosa-Luxemburg-Platz
    • Grundgesetz auf dem Rosa-Luxemburg-Platz
    •  Demonstrant diskutiert über die Maßnahmen mit der Polizei
    • Zwischen Polizei und Demonstranten in der Rosa-Luxemburg-Straße
    • Friedliche Festnahme eines Demonstranten
    •  Festnahme eines Demonstranten in der Rosa-Luxemburg-Straße Ecke Torstraße
    • Festnahme eines Demonstranten in der Rosa-Luxemburg-Straße Ecke Torstraße
    • Zwei Demonstranten halten Abstand am gesperrten Eingang zur Rosa-Luxemburg-Straße
    • Die Polizei bereitet sich auf die Räumung der Demonstrationen in der Torstraße und Linienstraße vor
    • Demonstranten vor dem gesperrten Eingang zur Rosa-Luxemburg-Straße in der Linienstraße
    • Ein Radfahrer diskutiert über die Durchfahrt durch die Straßen
    • Demonstranten auf dem Fahrrad in der Alten-Schönhauser-Straße wollen das Grundgesetz schützen
    • Festnahme eines Demonstranten
    • Die friedliche Demonstration durch Meditation direkt am Eingang des gesperrten  Rosa-Luxemburg-Platzes
    © Sputnik / Ruben Kindel
    Demonstrant in der Rosa-Luxemburg-Straße

    Am 25. April haben sich auf dem Rosa-Luxemburg-Platz und in den naheliegenden Straßen schätzungsweise bis zu 1500 Menschen versammelt, um gegen die von ihnen befürchteten Einschränkungen der Grundrechte durch die Corona-Politik zu protestieren. Sputnik war vor Ort.

    Es war schon die fünfte Samstagsversammlung in Folge, offenbar nach dem Aufruf der „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“, die sich als „Stimme der parteiunabhängigen liberalen Opposition und der kritischen Intelligenz in der Bundesrepublik Deutschland auf Basis des Grundgesetzes“ präsentiert. Auf ihrer Webseite lädt die Organisation bereits seit fünf Wochenenden zum aktiven Auftreten der Menschen für „Verfassung, Grundrechte & transparente Gestaltung der neuen Wirtschaftsregeln durch die Menschen selbst“. Sputnik hat über die Hintergründe der letzten zwei Versammlungen ausführlich berichtet bzw. diese live übertragen.

    Es versammeln sich auf der Veranstaltung Akteure aus unterschiedlichsten politischen Lagern, von denen die meisten für die Einhaltung des Grundgesetzes bzw. der Grundrechte wie Versammlungsfreiheit plädieren. Einige der Akteure erweisen sich jedoch als radikale Gegner aller Corona-Maßnahmen, für die das Virus „fiktiv“ sei und der Lockdown deshalb „sofort aufgehoben“ werden müsse.

    Wie auch zuvor, war ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz vor Ort. Die Polizisten sprachen die Teilnehmer über Lautsprecher an, wiesen auf die aktuelle Berliner Corona-Verordnung hin, nach der „die Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten sind“, und forderten dazu auf, den Ort zu verlassen. Anders als letztes Mal waren auf der kleinen Wiese auf dem Rosa-Luxemburg-Platz und vor der Volksbühne Menschen auf Teppichen sitzend zu sehen. Viele von ihnen hatten einen Grundgesetz-Band und eine gelbe Rose vor sich liegen - einer Teilnehmerin zufolge „ein Zeichen für Freiheit, Frieden und Freude … Sicherheit und Nichtbedrohung innerhalb des Staates“. Hier sind Sputnik keine Gewalteinsätze der Polizei aufgefallen. Anders als letztes Mal hat die Polizei aber schon vor Beginn der Veranstaltung, also gegen 15 Uhr, die naheliegende Rosa-Luxemburg-Straße sowie die Almstadtstrasse nahe der U-Bahn-Station Rosa-Luxemburg-Platz komplett abgesperrt, so dass die Demonstranten nicht durch durften. In den abgesperrten Bereichen haben sich die Protestler öfter an die Zäune gedrängt und die Polizei mit Buh-Rufen verbal angegriffen. Nur sehr wenige davon hielten Abstand, so dass die Polizei ab und zu Gewalt einsetzte und die Menschen wegführte, um Strafanzeigen gegen sie zu erstatten.

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