09:20 26 November 2020
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    Mehr als drei Viertel der Deutschen halten die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus auch heute für so wichtig wie eh und je. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Berliner Instituts „policy matters“ für die Wochenzeitung „Zeit“ hervor.

    39 Prozent hätten voll und ganz dafür gestimmt, dass die heutige Beschäftigung mit der NS-Zeit angesichts jüngster Entwicklungen wichtig sei. Weitere 38 Prozent antworteten mit „stimme eher zu“. Die höchsten Zustimmungsraten seien mit 94 Prozent aus den Reihen der Grünen-Wähler gekommen, am wenigsten hätten die AfD-Wähler dieser Frage zugestimmt (43 Prozent).

    Allerdings hätten mit 53 Prozent mehr als die Hälfte der Befragten der Aussage voll und ganz oder zumindest eher zugestimmt, wonach die Masse der Deutschen keine Schuld gehabt hätte und es nur einige Verbrecher gewesen seien, die den Krieg angezettelt und die Juden umgebracht hätten. Die höchsten Zustimmungsraten seien hier bei den AfD-Wählern zu verzeichnen – die niedrigsten bei den Anhängern der Grünen.

    In die Auswertung flossen den Angaben zufolge die Antworten von 1044 Befragten ab 14 Jahre ein, die zwischen dem 09. und dem 19. Januar dieses Jahres online befragt wurden. 

    mka/gs/dpa

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    Tags:
    historische Aufarbeitung, NS-Zeit