17:27 18 September 2020
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    Die Zahl der gestellten Asylanträge für März ist im Vergleich zum Vormonat um 43 Prozent gesunken. Das geht aus einem Bericht des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO) hervor.

    Im März seien nur 34.737 Anträge eingereicht worden, das sei um 43 Prozent weniger als im Februar, hieß es in dem Bericht. Zudem wurde betont, dass diese Zahlen nicht von einem Rückgang der Asylsuchenden zeugen, sondern die Maßnahmen widerspiegeln würden, die infolge der COVID-19-Pandemie ergriffen worden seien.

    Am 16. April hatte die Europäische Kommission Empfehlungen zur Bearbeitung der Asylanträge veröffentlicht und die EU-Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, auch während der Pandemie Asylverfahren durchzuführen.

    2019 wurde in den EU-Ländern sowie in der Schweiz und in Norwegen mehr als 714.000 Mal Asyl beantragt. Die meisten Gesuche stammten von Staatsangehörigen Syriens, Afghanistans und Venezuelas.

    Jedem dritten Antrag soll stattgegeben worden sein. Die meisten positiven Bescheide hätten Syrer sowie Menschen aus dem Jemen und aus Eritrea erhalten (etwa 80 Prozent). Die wenigsten habe es bei Georgiern (ein Prozent) sowie bei Bürgern aus Venezuela und Albanien (jeweils drei Prozent) gegeben.

    mka/gs/sna

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    Tags:
    Asylanträge, EU