12:29 06 Juli 2020
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    Laut einer Prognose der US-Administration wird sich die Zahl der an Coronavirus verstorbenen Menschen bis zum 1. Juni verdoppeln. Dies berichtete die „New York Times“ unter Verweis auf interne Dokumente der Administration.

    Ihr zufolge wird vorausgesagt, dass bis Anfang Juni etwa 3.000 Menschen pro Tag an Coronavirus sterben würden - statt des derzeitigen Durchschnitts von 1750 pro Tag. Neue Krankheitsfälle würden bis zu 200.000 pro Tag gegenüber den derzeit 25.000 pro Tag betragen, so die Zeitung.

    Die Prognose basiere auf einer statistischen Modellierung der Sanitätsbehörde CDC (Center for Disease Control and Prevention), präzisiert das Blatt. Dabei ermutigt der US-Präsident Donald Trump die US-Staaten dazu, die Beschränkungen schrittweise aufzuheben.

    Trotz der Quarantäne, die die meisten Staaten seit Mitte März verhängt haben, ist es bis dato noch nicht gelungen, die Situation in den Vereinigten Staaten umzukehren. Mehr als 1,1 Millionen Menschen erkrankten an dem Virus, mehr als 67.000 Menschen starben. Die USA sind nach beiden Indikatoren weltweit führend.

    Es wird vermutet, dass die Aufhebung restriktiver Maßnahmen zu neuen Ausbrüchen des Virus führen könne.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte am 3. Mai seine Prognose für die Zahl der Todesfälle in den Vereinigten Staaten erhöht. Wenn er zuvor gesagt hatte, dass ungefähr 50.000 sterben würden (die aktuelle Zahl ist bereits um ein Drittel höher), so hatte er in einem Interview mit Fox News eine Zahl von 80.000 bis 100.000 zugelassen.

    ek/mt/sna

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    Quarantäne, Center for Disease Control and Prevention (CDC), Coronavirus, USA, Weißes Haus