19:52 15 Juli 2020
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    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols hat sich dafür ausgesprochen, den Suchdienst für Vermisste des Zweiten Weltkrieges nicht einzustellen.

    Nach Ansicht von Pols sei das Bedürfnis, etwas über das Schicksal von verlorenen Angehörigen zu erfahren, nicht verschwunden. Laut dem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ stehe das Bundesinnenministerium, das die Kosten des Suchdienstes trägt, einer Verlängerung offenbar nicht abgeneigt gegenüber.

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) äußerte nach eigenen Aussagen die Bereitschaft für Gespräche über eine mögliche Verlängerung ihres Suchdienstes.

    „Wir freuen uns über Signale aus dem Bundestag und aus dem Ministerium, diese wichtige Arbeit des Suchdienstes auch nach 2023 fortzusetzen“, sagte DRK-Präsidentin, Gerda Hasselfeldt.

    Damit aber der Suchdienst weiter funktionieren könnte, brauche man die Unterstützung von Bundesregierung und Bundestag in den entsprechenden Haushaltsberatungen.

    Zuvor hatte die DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt angekündigt, dass der Suchdienst Ende 2023 eingestellt werden soll. Die Annahme von Suchanträgen sei noch bis Ende 2021 möglich. Im vergangenen Jahr hatten knapp 10 100 Menschen eine Anfrage gestellt.

    ac/mt/dpa

     

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    Abgeordneter, CDU/CSU, Zweiter Weltkrieg, Vermisste, Suche, Deutsches Rotes Kreuz (DRK)