02:30 28 Oktober 2020
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    Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert einen Noten-Bonus für den Fall, dass das diesjährige Abitur infolge der Corona-Pandemie schlechter ausfallen sollte als im Durchschnitt der letzten Jahre. Verbandspräsident Bernhard Kempen sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag): „Für den Abiturjahrgang 2020 darf kein Nachteil entstehen.“

    Dem DHV-Präsidenten zufolge müsste man die besonderen Bedingungen berücksichtigen, unter denen das Abitur in diesem Jahr stattfinde. Das Coronavirus dürfe nicht den Lebenslauf eines ganzen Jahrgangs abwerten.

    „Sollten die Leistungen der Schüler am Ende signifikant schlechter ausfallen als im Durchschnitt der letzten Jahre, dann erwarte ich einen Nachteilsausgleich“, sagte Kempen.

    Sollten zum Beispiel die Abiturnoten 2020 im Schnitt 0,4 oder 0,5 Punkte schlechter sein, müssten die Schüler einen Bonus bekommen. Es gehe dabei nicht um eine Änderung der Abitur-Zeugnisse, sondern um die Gewährung eines angemessenen Bonus bei den zulassungsbeschränkten Fächern an den Hochschulen, so Kempen. Dazu müssten sich die Bundesländer und die Hochschulrektoren auf eine bundesweit einheitliche Regelung einigen.

    ls/mt/dpa

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