23:26 06 Juli 2020
SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    92
    Abonnieren

    Laut einer Umfrage des Deutschen Instituts der Wirtschaftsforschung hat jeder dritte Beschäftigte in der Corona-Krise ins Homeoffice gewechselt.

    Nach Angaben des Deutschen Instituts der Wirtschaftsforschung hätten in der ersten Aprilhälfte rund 35 Prozent der Befragten teilweise oder vollständig ins Homeoffice gewechselt. Dabei hätten vor der Corona-Krise nur 12 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus gearbeitet. Der Umfrage zufolge konnten sich vor allem Erwerbstätige mit höheren Einkommen und höherer Bildung eine Telearbeit leisten.

    Was die Produktivität der Beschäftigten im Homeoffice-Modus betrifft, so gaben 40 Prozent der Befragten zu, dass sie zu Hause weniger als im Büro schaffen. Die Forscher des DIW vermuten, dass dies daran liege, dass Schulen und Kitas geschlossen wurden und Kinder zu Hause betreut werden mussten.

    Zuvor hatte der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mitgeteilt, dass er sich mit dem Gesetz befasse, das ein Recht auf Homeoffice schafft. Jeder, der möchte, solle demnach auch nach der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeiten können. Allerdings hatte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände auf Heils Idee eher ablehnend reagiert.

    ac/mt/dpa

    Zum Thema:

    „Von der Leyen überschreitet rote Linie“: Einmischung der EU-Kommission in kroatischen Wahlkampf
    Dänemark genehmigt Fertigstellung von Nord Stream 2 durch Verlegeschiffe mit Ankerpositionierung
    Erdöl: Für die Supermacht am Golf sieht es schlecht aus
    Tags:
    Homeoffice, Umfrage, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Deutschland, Krise, Coronavirus