05:06 30 September 2020
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    Der Staatsanwaltschaft von Oldenburg zufolge befindet sich ein 27-jähriger Deutscher aus Lohne wegen sexuellen Kindermissbrauchs in Untersuchungshaft.

    Nach Angaben der Oldenburger Polizei soll der mutmaßliche Täter über soziale Netzwerke Kontakt zu den Kindern in Deutschland und Österreich aufgenommen haben, indem er sich in den meisten Fällen als junges Mädchen ausgegeben hätte. Laut der Staatsanwaltschaft werde ihm nun sexueller Missbrauch und Nötigung vorgeworfen.

    Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann die Kinder zuerst dazu gebracht hätte, ihm Nacktfotos von sich zu schicken, später soll er auch Bilder und Videos von sexuellen Handlungen verlangt haben. Hätten seine Opfer dies verweigert, soll er damit gedroht haben, die ihm bereits vorliegenden Nacktbilder in sozialen Netzwerken zu posten.

    Die Ermittler appellierten an Eltern, mit ihren Kindern über die Risiken des Versendens persönlicher Daten und Fotos zu sprechen. Nach Angaben der Behörden finde Cybergrooming, also das Ansprechen von Personen im Netz mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte, in erster Linie in populären Online-Spielen oder -Portalen statt – genau dort sei die Wahrscheinlichkeit, von der Pädophile betroffen zu sein, nicht gering. Dabei wiesen die Fahnder auf das umfangreiche Beratungsangebot zu diesem Thema im Internet hin.

    ac/mt/dpa

     

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    Tags:
    U-Haft, Internet, Kinder, sexueller Missbrauch, Staatsanwaltschaft, Deutschland