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    Die Gefahr einer zweiten Coronavirus-Welle in Europa ist laut der Chefin des Europäischen Zentrums für Vorbeugung und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), Andrea Ammon, nicht abstrakt. Dies äußerte sie gegenüber „The Guardian“.

    Die Frage sei, wann und wie ernst es sein werde, so Ammon.

    „Ich möchte kein Bild vom Ende der Welt malen, aber ich glaube, wir sollten realistisch sein. Jetzt ist nicht die Zeit, sich vollständig zu entspannen“, erklärte Ammon und fügte hinzu, dass die Leute glauben, die Situation mit dem Coronavirus gehe zu Ende, doch das sei nach ihren Worten nicht so.

    Sie betonte, dass etwa 85 bis 90 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus anfällig seien. Darüber hinaus sagte sie, dass das Virus „um uns herum“ sei, es zirkuliere stärker als im Januar und Februar.

    „Es scheint sehr gut an Menschen angepasst zu sein“, bemerkte sie.

    Zugleich glaubt Ammon, dass man sich verteidigen könne, wenn Menschen bestimmte Regeln befolgen und Abstand halten würden.

    In Großbritannien wurden mehr als 249.000 Menschen mit Covid-19 identifiziert, mehr als 35.000 starben.

    Nach Schätzungen der Johns Hopkins University überstieg die Zahl der Fälle von Coronavirus-Infizierungen weltweit fünf Millionen Menschen, mehr als 328.000 Menschen starben. Die USA stehen in Bezug auf die Anzahl der Opfer und Infizierten an erster Stelle.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Regeln, Welle, Coronavirus, Europäisches Zentrum für Kontrolle und Prophylaxe von Krankheiten (ECDC)