12:24 31 Oktober 2020
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    Das Leben für Rentner ist in Deutschland laut einer Studie nirgendwo so günstig wie im Landkreis Elbe-Elster in Südbrandenburg. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

    So haben demnach 1000 Euro für Rentner in München – dem teuersten Altersruhesitz – eine Kaufkraft von 760 Euro. Im Kreis Elbe-Elster – dem günstigsten Wohnort – liegt der reale Wert dagegen bei 1.160 Euro.
    Bundesweit variiere die Kaufkraft regional um bis zu 52 Prozent.

    Für die Auswertung hat das Institut die Lebenshaltungskosten der Rentner in 401 Kreisen und kreisfreien Städten verglichen. Dafür wurde die Gewichtung des allgemeinen Warenkorbs des Statistischen Bundesamtes an das Konsumverhalten der über 65-Jährigen angepasst. 

    Gesundheitsausgaben und Mieten haben in dieser Altersgruppe demnach ein höheres Gewicht. Kosten für Bildung spielen eine geringere Rolle.

    Teurere Gegenden müssten jedoch nicht zwangsläufig unattraktiver sein, da dort Löhne und auch Renten tendenziell höher seien als in günstigeren Regionen, sagte Studienautor Heiko Burret. Generell sei der wirtschaftsstarke Süden der Republik eher kostenintensiv: Gleich 40 der 50 teuersten Regionen verteilten sich auf Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Preiswert sei das Rentnerleben dagegen meist in Nord- und Ostdeutschland.

    om/sb/dpa

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    Einkaufen, Geld, Leben, Rentner, Deutschland