12:01 06 Juli 2020
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    In der Dominikanischen Republik kam ein fünf Monate altes Mädchen ums Leben, nachdem ihm Schildkröten-Blut verabreicht wurde. Das „Heilmittel“ sollte das Baby vor Coronavirus schützen. Darüber schreibt die Zeitung „The Daily Mail“ unter Berufung auf lokale Medien.

    Seine Eltern und die siebenjährige Schwester waren demnach ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem sie das Blut des Kriechtieres zu sich genommen hatten. Der Trunk sei ihnen von einem haitianischen Hexenmeister empfohlen worden. Den Mitteilungen zufolge war das Baby schon tot, als es in das Rosa Duarte Hospital in Comendador eingeliefert wurde. 

    „Solche Unfälle sind von Menschen verursacht, die denken, dass diese Getränke heilende Wirkung haben, letztendlich aber tödlich sein können“, sagte die Krankenhaus-Direktorin Dahiana Volquez in diesem Zusammenhang.  

    Den Presseberichten zufolge soll das Baby am Sonntag gestorben sein. 

    Im August 2012 wurden vier Kinder derselben Familie in Haiti tot gefunden, nachdem sie von einem „Arzt“ behandelt worden waren, der behauptete, er könne sie von einer mysteriösen Krankheit heilen. 

    Aktuelle Coronavirus-Lage

    In der Dominikanischen Republik sind  ungefähr 15.800 Infektions- und 474 Todesfälle registriert worden. 

    Laut statistischen Angaben sind weltweit etwa 5,8 Millionen Menschen mit Coronavirus angesteckt, mehr als 360.000 sind daran gestorben. 

    ao/mt

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    Tags:
    Coronavirus, Blut, Schildkröte, Baby, Dominikanische Republik