22:20 12 Juli 2020
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    Das Vertrauen in die Politik hat laut dem Zukunftsforscher Matthias Horx während der Corona-Pandemie zugenommen. Dies teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit.

    „Es ist ein Vertrauensgewinn in die Politik festzustellen, der auch – glaube ich – anhält“, sagte Horx. Zugleich stellte er einen „Deutungsverlust von populistischen Strategien“ fest.

    Wie sich aber eine Gesellschaft im Fall von Infektionsbedrohungen gestalten könne – „darauf hat der Populismus keine Antwort“.

    Als die Corona-Krise in Deutschland Mitte März begonnen hatte, hatte Horx seine ersten Gedankten dazu publik gemacht, wie diese Krise die ganze Gesellschaft verändern könnte.

    Er mutmaßte, dass – abgesehen von den strikten Einschränkungen, die aufgrund der Pandemie eingeführt worden waren, insbesondere hinsichtlich sozialer Kontakte – die Menschen enger zusammenrücken würden.

    „Das war meine Vermutung, und es ist auch so eingetreten, dass viele Menschen in dieser sogenannten sozialen Isolation ihre Beziehungen intensivieren, wieder ernst nehmen und auch pflegen“, so Horx.

    Als Beispiel dafür nannte er intensiveres Telefonieren.

    Matthias Horx ist der Gründer des „Zukunftsinstituts“ mit Standorten in Frankfurt am Main und in Wien.

    ek/sb/dpa

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    Tags:
    Vertrauen, Politik, Einschränkungen, Intensivierung, Kontakte, Isolation, Coronavirus