21:19 27 November 2020
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    Die nationale Gesundheitsbehörde Chinas hat am Sonntag 57 neue Coronavirus-Infektionsfälle gemeldet. Damit registrierte das Land den größten Anstieg an bestätigten Covid-19-Erkrankungen seit dem 13. April.

    Es handle sich dabei um 38 neue Infektionsfälle, darunter 36 in Peking. Das soll die höchste tägliche Ansteckungszahl für die chinesische Hauptstadt seit Veröffentlichung der Daten-Statistik nach Beginn des Pandemie-Ausbruchs im Dezember sein. 

    19 der landesweit bestätigten Neuinfektionen seien sogenannte importierte Fälle von Einreisenden aus dem Ausland, von denen 17 in der südöstlichen Provinz Guangdong festgestellt wurden. Überdies meldete die Behörde neun Coronavirusfälle ohne Symptome.

    Nachdem in Peking der Corona-Ausbruch auf einem Großmarkt gemeldet worden war, ordneten die chinesischen Behörden an, Massentests im Land durchzuführen. Die neuen Infektionsfälle sorgten für Angst vor einer zweiten Corona-Welle, weshalb in China nach diesem Fall strenge Schutzmaßnahmen verhängt wurden. Zudem wurden elf Bezirke abgesprerrt. 

    Coronavirus-Statistik 

    In der Volksrepublik wurden insgesamt ungefähr 83.132 Infektionsfälle bestätigt. 4634 Corona-Patienten starben. Neue Todesfälle wurden nicht registriert.

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist am Sonntag die Zahl der Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 auf mehr als 7,5 Millionen gestiegen, mehr als 423.000 Menschen sind ums Leben gekommen. 

    ao/mt/rtr

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    Tags:
    Peking, Infektion, Coronavirus, China