12:47 29 Oktober 2020
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    Die Rassismus-Debatte in den USA hat jetzt dazu geführt, dass auch ein Denkmal für den früheren Präsidenten der Vereinigten Staaten, Theodore Roosevelt, das vor dem Naturkundemuseum in New York steht, entfernt werden soll.

    Es handele sich dabei nach Mitteilung des Museums nicht um Roosevelts Person selbst, sondern um die Denkmal-Komposition, die eine „rassische Hierarchie“ reflektiere.

    Den Medien zufolge zeigt die Statue den Ex-Präsidenten auf einem Pferd, dabei gehen neben ihm ein Ureinwohner Amerikas und ein Afrikaner zu Fuß.

    Der Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio, war mit der Anfrage des Museums hinsichtlich des Abbaus einverstanden, denn um das Denkmal wurde schon lange Zeit diskutiert.

    Aktuell laufen in den Vereinigten Staaten vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus Diskussionen um die Erinnerungskultur – insbesondere um Denkmäler und Statuen.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte sich beispielsweise mehrmals dagegen geäußert, Militärstützpunkte umzubenennen.

    Die Entfernung der Statue des Ex-Präsidenten der Vereinigten Staaten, Theodore Roosevelt, hatte er auch kritisiert.

    Trump schrieb auf Twitter in Bezug auf einen entsprechenden Zeitungsartikel: „Lächerlich, macht es nicht!“.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Debatte, Rassismus, Entfernung, Statue, Denkmal