02:16 28 Oktober 2020
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    Angesichts der aktuellen Rassismusdebatte hat der französische Kosmetikhersteller L'Oréal vor, aus seiner Produktion Bezeichnungen wie „Aufheller“ oder „Bleichen“ zu streichen. Das Unternehmen meint, die Begriffe könnten rassistisch konnotiert werden.

    Worte wie diese, die eine rassistische Konnotation enthalten könnten, sollten von Hautpflegeprodukten entfernt werden, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage am Sonntag in Paris.

    Die Entscheidung wurde allerdings nicht argumentiert. Offen bleibt auch die Frage, von welchem Zeitpunkt an die neue Regelung in Kraft tritt und ob die Kosmetik vielleicht aus dem Verkauf gezogen werden soll. 

    Unilever will ihre Produktion umbenennen

    Der Konsumgüterkonzern Unilever möchte seiner Gesichtscreme „Fair & Lovely“ vor dem Hintergrund der weltweiten Rassismusdebatte einen anderen Namen geben. Begriffe wie „weiß“, „weiß machend“ und „hell“ hingegen suggerierten ein einheitliches Schönheitsideal, und das hält das Unternehmen nicht für richtig. 

    Der Name der vor allem in Asien vertriebenen „Fair & Lovely“-Creme ist in wenigen Monaten zu verändern. 

    „Eskimo“ – abwertender Begriff? 

    Das US-amerikanische Unternehmen Dreyer’s will den Namen seines Eises „Eskimo Pie“ ändern. Der Eiserzeuger meint, der Begriff könnte für einige indigene Völker im Norden Kanadas, Alaskas, Grönlands und Sibiriens „abwertend“ sein.

    ao/mt/dpa

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    Tags:
    Begriffe, Rassismus, Kosmetik