00:16 10 Juli 2020
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    Die US-Behörden haben mehr als 100 Personen festgenommen, weil sie an den Unruhen teilgenommen und dem Bundeseigentum Sachschäden zugefügt hatten. Dies sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, am Montag gegenüber Journalisten.

    „Das Justizministerium hat mehr als hundert Anarchisten wegen Unruhen und der Zerstörung von Bundeseigentum festgenommen. Das Justizministerium hat außerdem vier Personen vor einem Bundesgericht angeklagt, die versucht haben, die Statue von Andrew Jackson auf dem Lafayette Square abzuwerfen“, sagte sie.

    Laut McEnany ermittelt das FBI etwa 200 Fälle von internem Terrorismus, und der Chef des Justizministeriums, Generalstaatsanwalt William Barr, hat eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des Anti-Staats-Extremismus gebildet.

    Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in Atlanta
    © REUTERS / Alex Hicks Jr.-USA TODAY NETWORK
    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Verhaftung aller Personen angeordnet, die versuchen, Denkmäler im Land zu zerstören oder Vandalismus gegen sie zu begehen, und den Rechtsbrechern mit zehn Jahren Gefängnis gedroht.

    Überall in den USA begann angesichts der Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd während der Polizeifestnahme ein spontaner Abriss von Denkmälern für die Südstaatler der Zeiten des Bürgerkriegs. Dies betraf auch die Statuen des Entdeckers von Amerika, Christoph Kolumbus, den die linken Aktivisten des Völkermords an der Urbevölkerung Amerikas beschuldigen.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Christoph Kolumbus, festgenommen, Schaden, Eigentum, USA, Weißes Haus, Pressesprecherin