17:37 26 November 2020
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     Ein 37-jähriger afghanischer Staatsangehöriger hat seine getrennt von ihm lebende 27-jährige Ex-Partnerin in einem Linienbus vor den Augen anderer Passagiere niedergestochen. Die Frau starb später in der Klinik.

    Der Mann stach nach Polizeiangaben am Montagmittag in Obergünzburg im Ostallgäu auf seine Ex-Partnerin ein. Die 27-Jährige starb später im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter wurde nach kurzer Flucht gefasst. Auch das Opfer hatte die afghanische Staatsbürgerschaft.

    Großfahndung mit Polizeihubschrauber

    Nach dem Angriff ließ der Mann die Waffe zurück und flüchtete zu Fuß. Bei einer Großfahndung der Polizei wurde er relativ schnell gestellt, ein für die Suche nach dem Täter angeforderter Polizeihubschrauber konnte wieder abdrehen. Wie die Polizei weiter berichtete, wurde die Frau nach der Reanimation durch den Notarzt noch in eine Klinik gebracht - doch die Hilfe kam zu spät.

    Der mutmaßliche Täter war der Polizei schon seit November 2019 bekannt. Damals sei es bereits zu einem Übergriff auf die Ehefrau gekommen. Beide lebten mittlerweile in unterschiedlichen Wohnungen.

    Passagiere psychologisch betreut

    Der Busfahrer und die anderen Fahrgäste wurden nach der Tat psychologisch betreut. Wie viele Passagiere sich zum Tatzeitpunkt in dem Bus befanden, war zunächst nicht klar. Die Leiche der Frau sollte noch am Montagabend von Gerichtsmedizinern obduziert werden. Am Dienstag soll der 37-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden.

    pd/mt/dpa

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    Tags:
    erstochen, Frau, Afghane, Messerangriff, Bayern