13:40 06 August 2020
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    Zwei Fälle der Beulenpest sind in der Inneren Mongolei, einer autonomen Region in Nordchina, laut der Vertreterin der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung Gwendolyn Pang bestätigt worden.

    Pang schätze gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti ein, dass die Erkrankung höchstwahrscheinlich lokal auftreten werde. Das Wichtigste sei jetzt, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, die Bevölkerung über die Wege der Beulenpest-Ausbreitung besser zu informieren und neuen Ansteckungsfällen vorzubeugen.

    „Es sind keine neuen Fälle in der Inneren Mongolei bekannt geworden. Es bestehen jedoch ernste Befürchtungen, dass noch ein Mensch in Bayan Nur mit Beulenpest infiziert ist.“

    Laut Pang bekommen die Infizierten alle notwendige Hilfe. Der Zustand der Patienten sei stabil. „Einzelne Fälle“ in der Region seien „schnell unter Kontrolle gestellt“ worden. Eine „unmittelbare Gefahr eines Ausbruchs“ der Krankheit bestehe derzeit nicht.

    Früheren Berichten zufolge soll es auch Beulenpest-Fälle im Westen der Mongolei, dem Nachbarland, gegeben haben.

    mo/mt/sna

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