05:30 15 August 2020
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    Nach dem Terroranschlag von Hanau im Februar hat die Bundesregierung den Familien der Opfer rund eine Million Euro ausgezahlt.

    Wie das Bundesjustizministerium auf Anfrage der Zeitungen der Funke Mediengruppe mitteilte, wurden den Angehörigen bislang insgesamt 1,09 Millionen Euro an Härteleistungen zur Verfügung gestellt.

    Die Hinterbliebenen der zwei Todesopfer des Anschlags im Oktober 2019 in Halle hätten von der Bundesregierung 105.000 Euro erhalten.

    Terroranschlag von Hanau

    Am 19. Februar hatte in Hanau ein 43 Jahre alter Deutscher neun Menschen mit ausländischen Wurzeln getötet, weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter soll auch seine Mutter umgebracht haben, bevor er sich selbst tötete. Vor der Tat hatte er Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

    Anschlag auf Synagoge in Halle

    In Halle hatte am 9. Oktober 2019 ein schwerbewaffneter Mann versucht, in eine gut besuchte Synagoge einzudringen. Als das misslang, erschoss er auf der Straße und in einem Döner-Imbiss zwei Menschen und verletzte auf seiner Flucht weitere Menschen schwer, ehe er festgenommen wurde. Der 28 Jahre alte Deutsche sitzt in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm zweifachen Mord und 68-fachen Mordversuch „aus einer antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gesinnung heraus“ vor.

    ns/dpa/gs       

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    Tags:
    Bundesregierung, Auszahlungen, Opferfamilien, Terroranschläge, Deutschland