05:42 04 August 2020
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    Dpa-Informationen zufolge haben deutsche Unternehmen Erwartungen der Bundesregierung nicht erfüllt – dies beziehe sich auf Sozial- und Menschenrechtsstandards in Lieferketten der letztgenannten.

    Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur sei dies das Ergebnis einer zweiten Fragerunde, die von der Bundesregierung unter etwa 7300 Großunternehmen veranstaltet wurde.

    Somit wird die Verpflichtung, die Standards gesetzlich einzuhalten, eindeutig wahrscheinlicher.

    2250 Firmen waren gebeten worden, Auskunft zu erteilen. Eine Antwort wurde nur von 455 erhalten.

    Zum Augenblick der Befragung 2020 haben „deutlich weniger als 50 Prozent der Unternehmen“, die in Deutschland ihren Sitz haben, und über 500 Mitarbeiter die menschenrechtliche Sorgfalt in ihre Business-Prozesse integriert. 

    Die Ergebnisse der Erhebung 2020 unterscheiden sich von den Ergebnissen der von 2019. Es stellte sich heraus, dass sich die Gruppe der „Erfüller“ – verglichen mit 2019 – in der Größenordnung „nicht maßgeblich verändert hat“.

    Etwa 20 Prozent hatten im Vorjahr die Vorgaben erfüllt.

    In Übereinstimmung mit diesem Gesetz sollen deutsche Unternehmen dafür verantwortlich gemacht werden, dass Lieferanten im Ausland ökologische und soziale Minimalstandards einhalten.

    Solche Missstände wie Hungerlöhne oder Kinderarbeit – wie dies der Fall in Textilfabriken in Bangladesch sei – sollen demnach ausgeschlossen werden.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Einhaltung, Verpflichtung, Gesetz, Bundesregierung, Standards, Menschenrechte