05:55 04 August 2020
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    Hinsichtlich der Corona-Beschränkungen beabsichtigt der Bund, sich für geringere, lokale Einschränkungen einzusetzen – dies solle in den Diskussionen mit den Ländern über die Ausreisesperren mit starkem Coronavirus-Ausbruch erfolgen.

    Nun gehe es nicht mehr darum, gesamte Landkreise gesperrt zu halten.

    „Schneller, kleinräumiger, präziser, das ist das, was wir heute vereinbaren wollen“, so Kanzleramtschef Helge Braun im ZDF-„Morgenmagazin“ am Donnerstag.

    Einschränkungen müsse es nur noch in den Gebieten geben, wo es tatsächlich erforderlich sei – das heißt, in Teilen eines bestimmten Betriebs oder in Teilen einer Gemeinde, wo Covid-19 ausgebrochen sei.

    Es handelt sich darum, möglichst schnell bei Unterstützung der Bundeswehr und der Länder die Menschen am Corona-Hotspot zu testen. Mit Hilfe dessen würden die lokalen Beschränkungen nur auf wenige Tage begrenzt.

    „Solche Beschränkungen sollen auch ein Stück ihres Schreckens verlieren“, meint Braun.

    Er plant, heute mit den Staatskanzleien-Chefs der Bundesländer über dieses Thema zu diskutieren.

    Einige Ministerpräsidenten hatten zuvor abgelehnt, Verbote für Ausreisen für ganze Landkreise zu thematisieren.

    ek/mt/dpa

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    Einschränkungen, Coronavirus, Bund, Landkreise