18:57 28 November 2020
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    Klimaaktivisten haben am Samstagmorgen in Berlin und Mannheim zwei Kraftwerke besetzt, um einen schnelleren Kohleausstieg voranzutreiben. Sie forderten unter anderem auf, „dem fossilen Kapitalismus“ ein Ende zu setzen, und verwiesen darauf, dass in den Kohleabbaugebieten Russlands „Menschen getötet werden“.

    In Berlin-Moabit befanden sich mehrere Menschen auf den Türmen des Kraftwerks. Die Aktivisten hatten ein Transparent mit der Aufschrift: „Wer uns räumt, ist für Kohle!“ dabei.

    Einer der Appelle der Aktion lautet unter anderem „Ein Ende des fossilen Kapitalismus“, berichtete die Aktionsgruppe „Direkte Aktion Berlin“. Zudem agiert sie „gegen Ausbeutung und Neokolonialismus“ und ruft zu „einer klimagerechten Welt“ auf. 

    „In den Kohleabbaugebieten in Kolumbien und Russland werden Menschen vertrieben, enteignet und sogar getötet. Alles zugunsten des Profits. Das sind die wahren Kosten unseres billigen Stroms“, so die Bewegung auf Twitter. 

    In Mannheim verschafften sich fünf bis sechs Menschen Zugang zum Gelände des Steinkohlekraftwerks. Laut Polizei stiegen die Aktivisten auf das Dach einer Kohleförderanlage. Das Förderband des Kraftwerksblocks sei gestoppt worden.

    Die Aktivisten hatten den Betrieb des Meilers immer wieder kritisiert und das Großkraftwerk als „Klimakiller“ bezeichnet. 

    ao/sb/dpa

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    Tags:
    Deutschland, Mannheim, Berlin, Kraftwerke, Aktivisten, Klima