16:19 25 September 2020
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    Dem Direktor des WHO-Programms für Notsituationen im Gesundheitswesen, Mike Ryan, zufolge können Schulen in den kommenden Monaten zu neuen Corona-Hotspots werden.

    Laut Ryan gebe es an vielen Schulen keine Möglichkeit, die Händehygiene einzuhalten. WHO-Angaben zufolge verfügten 43 Prozent der Schulen weltweit nicht über die nötige Ausrüstung, die das gründliche Waschen der Hände mit Wasser und Seife ermöglicht.

    „Schulen können mit Beginn des Schuljahres zu neuen Corona-Hotspots werden“, wird Ryan von den russischen Medien zitiert.

    Zudem wies Ryan darauf hin, dass der größte Teil der Weltbevölkerung immer noch für das neuartige Virus anfällig sei, und unterstrich dabei die Notwendigkeit, Mundschutzmasken in geschlossenen Räumen zu tragen sowie den Mindestabstand einzuhalten und belebte Orte zu meiden.

    Corona-Lage in Deutschland und weltweit

    Nach jüngsten Angaben der amerikanischen Johns Hopkins University beträgt die Gesamtzahl der Corona-Fälle 20.967.027. Davon sind bislang 760.633 Corona-Patienten gestorben.

    In Deutschland haben sich seit Beginn der Corona-Krise 221.413 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen im Internet meldete (Datenstand 14.8., 8:50 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben nun bei 9.225.

    ac/mt

     

     

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    Tags:
    Schulen, Herde, Infektion, Ausbreitung, Coronavirus, Prognose, WHO