06:24 21 September 2020
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    Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie müssen sich auch die Rettungsschwimmer an der Ostsee in diesem Sommer an Abstandsregeln trotz Unannehmlichkeiten halten.

    Wie Hans-Jörg Andonovic-Wagner von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte, werden die Rettungseinsätze durch geltende Abstandsregeln deutlich erschwert. Außerdem seien viele der Wachstationen nicht mit der vollen Personalstärke besetzt, da eine Reihe von ehrenamtlichen Rettern aus Angst vor einer Infektion ihren Einsatz abgesagt hätte.

    Allerdings habe es keine Probleme bei Rettungseinsätzen aufgrund der überfüllten Strände in den vergangenen Tagen gegeben, so Andonovic-Wagner.

    Auch am Strand von Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern halten sich die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht bei ihren Einsätzen an Abstandsregeln. Wenn sich enger Patientenkontakt nicht vermeiden lasse, gebe es Masken, Handschuhe und Schutzkittel für die Helfer, sagte deren Chef Lukas Knaup. Sorgen bereitet der Wasserwacht dagegen die Aggression gegenüber den Rettungsschwimmern. Diese umfasse sogar Androhung von Schlägen, so Thomas Powasserat, der Chef der DRK-Wasserwacht in Mecklenburg-Vorpommern.

    Anzahl von Badetoten wegen kühlen Wetters gesunken

    Insgesamt ist die Zahl der Badetoten nach Angaben der DLRG aufgrund des kühlen Wetters im Frühjahr und zu Beginn des Sommers im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Nach Angaben von Pressesprecher Achim Wiese ertranken in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sieben Menschen in der Ostsee, bundesweit gab es 192 Badetote.

    ac/mt/dpa

     

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    Tags:
    Pandemie, Coronavirus, Regeln, Mindestabstand, Rettungskräfte, Strände, Ostsee