12:23 29 September 2020
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    Nach Ansicht des Umweltbundesamtes muss für lärmgeplagte Anwohner von Bahnstrecken mehr getan werden.

    „Die durch den Schienenverkehr verursachte Lärmbelastung ist die ökologische 'Achillesferse' der Bahn“, sagte der Verkehrslärmexperte der Behörde, René Weinandy.

    Damit mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden kann, müssten die Möglichkeiten zur Lärmminderung vollständig ausgeschöpft werden.

    Der Lobbyverband „Allianz pro Schiene“ rief den Bund dazu auf, neue Lärmminderungsziele für die Zeit bis 2030 zu setzen. Eine Maßgabe könne beispielsweise sein, die Zahl der Menschen, die von Schienenlärm betroffen sind, um ein Fünftel zu senken.

    Der Verein unterstrich jedoch, dass der Bahnlärm schon deutlich gesunken sei, vor allem beim Gütertransport. So sind Güterwagen mit herkömmlichen Bremsen ab Jahresende auf dem deutschen Netz nicht mehr erlaubt, Zehntausende Wagen wurden umgerüstet.

    „Die Bahnen sind leiser geworden. Aber sie verursachen an vielen Stellen immer noch zu viel Lärm“, sagte der Geschäftsführer Dirk Flege.

    Nach der Umrüstung der Güterwagen auf lärmmindernde Bremsen müssten auch die Loks in den Blick genommen werden, außerdem der Lärm, der vom Rangieren und Parken der Fahrzeuge sowie von Baustellen ausgehe.

    ac/mt/dpa

     

     

     

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    Tags:
    Güterzug, Güterverkehr, Umweltbundesamt, Reduzierung, Lärmbelästigung, Einsenbahn