20:12 24 November 2020
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    Die angestrebten 5000 neuen Stellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst werden nach Auffassung von Ärztepräsident Klaus Reinhardt auch in der postpandemischen Zeit Verwendung finden.

    „Ich glaube (…), dass es eine nachhaltige Infrastrukturverbesserung ist, und nicht nur so ein Einmaleffekt, der nur jetzt für diesen Zeitraum der gültigen Pandemie wirksam sein wird“, sagte Reinhardt am Mittwoch im „ZDF-Morgenmagazin“.

    Die Besetzung der Stellen könne jedoch nur gelingen, wenn es eine attraktive Bezahlung gebe, mahnte Reinhardt. Ärzte erhielten in Gesundheitsämtern etwa ein Drittel weniger als in kommunalen Kliniken. „Und ich glaube, das kann schon mal nicht so bleiben, wenn man diese Stellen besetzen möchte“, fügte er hinzu.

    Bund-Länder-Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

    Bund und Länder hatten sich vor Kurzem auf einen Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst geeinigt. Zur Schaffung von neuen Stellen, zur Digitalisierung der Gesundheitsbehörden und zu besserer Vernetzung stellt der Bund vier Milliarden Euro bereit. 

    Zu den Maßnahmen, die vereinbart worden waren, gehören: bessere Vorbereitung auf künftige Pandemien, Digitalisierung, Steigerung der Attraktivität des ÖGD (Öffentlicher Gesundheitsdienst) und Umsetzung Internationaler Vorschriften zur Gesundheitssicherheit. 

    ao/mt/dpa

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    Tags:
    Deutschland, Gesundheitswesen, Coronavirus